Die Vergiftung der Welt beginnt vor unseren Haustüren

Lebensfeindliche Agrarindustrie

Vor einigen Wochen war ich in Estland. Da gingen mir die Augen über: Wiesen übersät mit Blumen, die hunderte verschiedene Insekten anzogen. Bei der Vogelbeobachtung entdeckte ich viele Arten, die es hier nicht mehr gibt. Zurück in der hiesigen grünen Hölle wurde mir bewusst, wie Iebensfeindlich die Agrarindustrie ist: Wo sind die Blumen, Insekten und Vögel mit ihrem Gesang geblieben? Die Auslassungen des Bauernverbandsvorsitzenden Adolf Tebel empörten mich. Denn Mensch und Tier werden durch diesen Verband langsam aber sicher vergiftet (Herbizide, uranhaltiger Dünger, GIyphosat). Nichts kann ich dagegen tun. Auch nichts gegen die Tatsache und wider die Behauptung des Herrn Tebel, die Landwirte sorgten aus Eigeninteresse dafür, dass es ihren Tieren gut geht, dass Kälber in den Leibern ihrer geschlachteten Mütter nach einem 20-minütigen Todeskampf ersticken, nichts gegen die Schreie der Ferkel, die ohne Betäubung kastriert werden, nichts gegen den Gestank aus Massentierställen. Herr Tebel vertritt ein gnadenloses Vernichtungssystem. Jeder Landwirt kann sich fingen, wie lange er noch verantworten kann, sich den ausbeuterischen Strukturen zu unterwerfen. Ich aber habe keine Entscheidungsfreiheit. Mit meinem Steuern subventioniere ich den Wahnsinn. Was mir bleibt: meine Weigerung, diese gequälten und ihrer Seele beraubten Tiere zu essen, und die Wut, dass Mist und Gülle mir auch noch meine Blumen zermatschen. Herrn Tebel wünsche ich weiterhin gute Verdrängungsarbeit.

Dr. Ulrike Guretzky, Laase
Leserbrief in der EJZ am 24.8.2016

Sie spricht mir aus der Seele. Danke für diesen Leserbrief.
Kauft eure Lebensmittel in Bioläden oder Erzeugergemeinschaften ein!
Euer Ted

Desiderata

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann.
Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in freundlicher Beziehung zu allen Menschen.
Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen ruhig zu, auch den Geistlosen und Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte.
Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist.
Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du bitter werden und dir nichtig vorkommen;
denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als du.
Freue dich deiner eigenen Leistungen wie auch deiner Pläne.
Bleibe weiter an deinem eigenen Weg interessiert, wie bescheiden auch immer. Er ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.
In deinen geschäftlichen Angelegenheiten lasse Vorsicht walten; denn die Welt ist voller Betrug.
Aber nichts soll dich blind machen gegen gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit; viele Menschen ringen um hohe Ideale; und überall ist das Leben voller Heldentum.
Sei du selbst,
vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung, noch sei zynisch was die Liebe betrifft; denn auch im Augenblick aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch immerwährend wie Gras.
Ertrage freundlich gelassen den Ratschluß der Jahre, gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf.
Stärke die Kraft des Geistes, damit sie dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze.
Aber erschöpfe dich nicht mit Phantasien. Viele Ängste kommen aus Ermüdung und Einsamkeit.
Neben einer heilsamen Selbstdisziplin sei freundlich mit dir selbst.
Du bist Kind Gottes genauso wie die Bäume und Sterne; du hast ein Recht hier zu sein. Und, ob es dir bewußt ist oder nicht, es besteht kein Zweifel, das Universum entfaltet sich wie vorgesehen.
Darum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung du auch immer von ihm hast. Was auch immer deine Arbeit und dein Sehnen ist, erhalte dir den Frieden mit deiner Seele in der lärmenden Wirrnis des Lebens.
Mit all der Schande, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen ist es dennoch eine schöne Welt.
Strebe behutsam danach, glücklich zu sein.

St. Paul’s Kirche, Baltimore 1692
übertragen von Max Ehrmann, 1927

Gedanken zur Sucht

Jeder Mensch wird durch die Geburt aus der ‚ozeanischen‘ Geborgenheit des Uterus in ein Getrenntsein hinein geboren. Das Gefühl des Getrenntseins führt zu einem seelischen Schmerz. Der ist im Alltag so ‚tief‘ und verborgen, dass er sich in aller Regel dem Bewusstsein entzieht. Nur in Trennungssituationen wird er – manchmal sehr heftig – aktualisiert.

Die Vermeidung des Schmerzes auf der einen Seite und das Sehnen nach dem Gefühl der ozeanischen Geborgenheit auf der anderen haben eine immense Wirkung auf unsere Motivationen, ich glaube, dass sehr vieles, was Menschen im Leben tun, durch diese Grundmotivation angetrieben wird. Der (unbewusste) Wunsch nach der ozeanischen Geborgenheit führt zu einer Suche nach diesem umfassenden Gefühl, das keinen Namen und keine Gestalt hat.

In sofern halte ich die Ableitung des Wortes ‚Sucht‘ von Suche für absolut zutreffend.

Ihr und Euer Ted

Gesellschaft, Wirtschaft und Demokratie

Kriminelle Vereinigung von Politik und Wirtschaft:

Die deutsche Bevölkerung ist gegen TTIP & Co – Was tut die Vertretung des deutschen Volks?
Die Abschaffung der Demokratie ist in vollem Gang!

Das Prinzip „Liberalisierung“:
Gewinne privatisieren, Risiken sozialisieren, Arbeitskraft und Umwelt ausbeuten

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Neuigkeiten für Skeptiker

In mehreren Blind- bzw. Doppelblindstudien wurde die Wirksamkeit von Homöopathie bewiesen.

Bei Menschen mit ADHS, Rindern, Hühnern und Wasserpflanzen zeigten sich deutliche Wirkungen. In den Untersuchungen konnten andere Wirkungen wie Zuwendung, andere Stoffe, also Placebo-Effekte, ausgeschlossen werden.

Da staunt sogar
euer Ted

Quelle: Bericht „Faszination Wissen: Homöopathie – Medizin oder Mogelpackung?“ BR, Youtube