Die Vergiftung der Welt beginnt vor unseren Haustüren

Lebensfeindliche Agrarindustrie

„Vor einigen Wochen war ich in Estland“ schrieb Frau Dr. Ulrike Guretzky  aus Laase in einem Leserbrief an die EJZ am 24.8.2016, „Da gingen mir die Augen über: Wiesen übersät mit Blumen, die hunderte verschiedene Insekten anzogen. Bei der Vogelbeobachtung entdeckte ich viele Arten, die es hier nicht mehr gibt. Zurück in der hiesigen grünen Hölle wurde mir bewusst, wie Iebensfeindlich die Agrarindustrie ist: Wo sind die Blumen, Insekten und Vögel mit ihrem Gesang geblieben?“

Die Industrielle Landwirtschaft mit ihren Monokulturen vergiftet weltweit und in ganz großem Stil Boden, Wasser und Luft mit Herbiziden, Pestiziden, Dünger und zu viel Gülle. Damit also unsere Lebensgrundlagen. Das ist genau das Gegenteil von dem, was sie behauptet zu tun. Sie sorgt damit für eine Bodenqualität, die vergleichbar ist mit der einer Wüste.

Bis heute (Herbst 2016) ist Glyphosat (Handelsname: Roundup) immernoch in Europa zugelassen!

Die Industrielle Landwirtschaft ist ein gnadenloses Vernichtungssystem.

Frau Dr. Guretzky:
„Jeder Landwirt kann sich fragen, wie lange er noch verantworten kann, sich den ausbeuterischen Strukturen zu unterwerfen. Ich aber habe keine Entscheidungsfreiheit. Mit meinem Steuern subventioniere ich den Wahnsinn. Was mir bleibt: meine Weigerung, diese gequälten und ihrer Seele beraubten Tiere zu essen […]“, und nur noch Biowaren zu konsumieren, die ihr Geld wert sind, ergänze ich.

Kauft eure Lebensmittel in Bioläden oder biologisch-regionalen Erzeugergemeinschaften ein!

Euer Ted

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