Doc Esser will’s nicht wissen: Homöopathie

Ein wirklich interessierter Mensch, so scheint es zunächst.

Aber er inszeniert ein Selbstversuch, der beweist, dass er nicht begriffen hat, was ihm vorher erklärt wurde.

Er geht in eine Firma, die hochpotenzierte Homöopathika herstellt.
Er fragt, was darin wirkt.
Ein Mitarbeiter erklärt „Die Substanzen werden nach dem Ähnlichkeitsprinzip eingesetzt. Das heißt, wenn ich weiß, was die Ausgangssubstanz bei gesunden Menschen machen würde, weiß ich, gegen welche Erkrankungen ich das einsetzen würde.“
Er zeigt ihm die Praxis der Potenzierung im Labor, in dem eine Mitarbeiterin gerade an einem neuen Präparat arbeitet.
Er erklärt das Wirkprinzip: Im Lösungsmittel Ethanol bilden sich Schwingungswellen aus. Je höher wir verdünnen (=potenzieren), desto höher werden die Schwingungen, die Informationen werden konzentrierter (Ob Amplitude oder Frequenz, darüber ist er sich unsicher). Und weiter: „Es geht um die Informationsweitergabe von Stufe zu Stufe“

Nach diesen Erklärungen fragt die off-Stimme, wie so ein Mittel denn wirken könnte, wenn doch kein Molekül Substanz mehr drin sei.
Der Mitarbeiter sagte noch, dass man das Mittel durchaus überdosieren könne und die Krankheit dadurch sogar verschlechtern würde.

Doc Essers Selbstversuch:
Er bestellt ein Gift (Arsenicum Album) in einer mittleren Potenz (C30) in großen Mengen und nimmt mehrere tausend Globuli davon 14 Tage lang ein.

Es passiert nichts. Er spürt keine Wirkung.
Warum?
Er berücksichtigt mit seinem Selbstversuch nicht die grundlegenden Prinzipien der Homöopathie, die ihm erklärt wurden.
Er hat schlicht nicht zugehört. Er hat die Worte gehört, sie aber nicht begriffen, sonst hätte er einen solchen unsinnigen Versuch nicht unternommen. Aber dieser Quatsch soll sein Publikum von der Nicht-Wirksamkeit der Homöopathie überzeugen.

Zum Verständnis zwei Grundprinzipien der Homöopathie:

Ähnliches mit Ähnlichem ausgleichen.
Wenn du keine Symptome hast und irgendein hompopathisches Medikament schluckst, gibt es nichts Ähnliches, das damit ausgeglichen werden kann.
Kein Ähnliches – keine Wirkung und keine Überdosierung.
Eigentlich ganz einfach, oder?
Ein solches Verhalten ist symptomatisch für die Skeptiker-Praxis, wie ich sie seit Jahrzehnten durchgängig wahrnehme.

Das Potenzieren ist eine Tätigkeit, bei der nicht nur verdünnt wird, sondern die Information des Wirkstoffs von der Trägersubstanz (Wasser, Ethanol) aufgenommen wird. Das Konzept des informierten Wassers wird von der etablierten Schulwissenschaft nicht akzeptiert.
Warum?
Das gesamte Instrumentarium der Schulwissenschaften ist anscheinend heute immernoch nicht geeignet, feinstoffliche Schwingungen nachzuweisen. Und was man nicht messen kann, das gibt es nicht.
Schade.

Meint Ted

Zum Video (ab 12:15 min) verfügbar bis 25.09.2020

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.