Barbara Hendricks‘ neue Bauernregeln

Die Aussagen, die in den Bauernregeln stecken, sind richtig, und die industrielle/konventionelle Landwirtschaft sollte sie beherzigen.

Zu viel Dünger, das ist Fakt,
ist fürs Grundwasser beknackt.

Steht das Schwein auf einem Bein,
ist der Schweinestall zu klein.

Gibt’s nur Mais auf weiter Flur,
fehlt vom Hamster jede Spur.

Strotzt der Boden vor Nitraten,
kann das Wasser arg missraten.

Bleibt Ackergift den Feldern fern,
sieht der Artenschutz das gern.

Haut Ackergift die Pflanzen um,
bleiben auch die Vögel stumm.

Ohne Blumen auf der Wiese
geht’s der Biene richtig miese.

Steh’n im Stall zu viele Kühe,
macht die Gülle richtig Mühe.

Gibt’s nur eine Pflanzenart,
wird’s fürs Rebhuhn richtig hart.

Wenn alles bleibt, so wie es ist,
kräht bald kein Hahn mehr auf dem Mist.

„Wir wollen niemand‘ diffamieren,
uns liegt nur viel an Pflanz‘ und Tieren“

Umweltministerin Hendricks

Die Vergiftung der Welt beginnt vor unseren Haustüren

Lebensfeindliche Agrarindustrie

„Vor einigen Wochen war ich in Estland“ schrieb Frau Dr. Ulrike Guretzky  aus Laase in einem Leserbrief an die EJZ am 24.8.2016, „Da gingen mir die Augen über: Wiesen übersät mit Blumen, die hunderte verschiedene Insekten anzogen. Bei der Vogelbeobachtung entdeckte ich viele Arten, die es hier nicht mehr gibt. Zurück in der hiesigen grünen Hölle wurde mir bewusst, wie Iebensfeindlich die Agrarindustrie ist: Wo sind die Blumen, Insekten und Vögel mit ihrem Gesang geblieben?“ weiterlesen