Tatjana Festerling nutzt PEGIDA als psychologisches Experiment

Tatjana Festerling hatte über viele Jahre eine erfolgreiche Werbeagentur „bootsmann marketing“ und ist in der Führungsetage des Metronom ein- und ausgegangen. Sie ist gebildet und sozialkompetent, beides Voraussetzungen für ihre langjährigen selbständigen Tätigkeiten.

Aber sie will mehr: Sie hat ein Experiment zur Massenpsychologie vorbereitet und arbeitet an seiner Umsetzung.
Thema:
Welchen Grad an Dummheit und Niveaulosigkeit, gemischt mit aggressiven Anfeindungen, muss man präsentieren, bis die Zuhörer merken, dass sie verschaukelt werden?

Dabei ist sie schon recht weit gekommen, ohne dass einem ihrer Anhänger etwas aufgefallen ist. Äußerungen wie hier zusammengetragen Best of Tatjana Festerling sind eigentlich nur lächerlich. Es ist erstaunlich, wie weit sie schon gekommen ist und mit ihren Reden immer noch Menschen zum Jubeln bringen kann, ohne  dass jemand misstrauisch wird.

Der Roman und Film „Die Welle“ zeigt sehr realistisch, wie weit eine Gruppe Jugendlicher gehen würde, obwohl sie wissen, dass es sich um ein Schulprojekt handelt. Solche Aktionen sind wichtig, um zu zeigen, wie leicht faschistoide Überzeugungen in Deutschland wieder aktiviert werden können. PEGIDA bietet hier  reichlich Anschauungsmaterial. Tatjana Festerling wird ihre Formulierungen so lange weiter bis ins Absurde zuspitzen, bis eigentlich jeder merken müsste, dass er sich als mitjubelnder Mitläufer abgrundtief blamiert.

Das wäre der Moment, an dem das psychologische Experiment positive Ergebnisse liefert. Aber soweit scheint es noch nicht zu sein.
Halte durch, Tatjana!

So wird Politik spannend
findet Ted

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