Telekom führt Volumenbegrenzung und Drosselung ein

Das Internet wird immer schneller, die Qualität von Bildern und Videos wird immer besser, das passt doch gut zusammen? Nicht so bei der Telekom: Wird ein bestimmtes Volumen im Monat überschritten, greift automatisch die Drossel: 384 KBit/s. Damit kann man dann nicht mal mehr störungsfrei telefonieren. Denn parallel dazu stellt die Telekom alle Analog- und ISDN-Anschlüsse auf Voice-over-IP um, d.h. die Telefongespräche gehen dann auch über die DSL-Leitung.

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Was ist mit den Altverträgen? Die Telekom probiert verschiedene, teilweise recht aggressive, Strategien aus, die Vertragsinhaber in neue Verträge mit den restriktiven Eigenschaften (Verschlechterungen) zu bringen.

Bei uns hat vor kurzem eine Telefonistin (Callcentermitarbeiterin) angerufen mit dem dummen Vorwand, sie wolle wissen, wo sich unser Router befinde. Sie kam dann aber schnell zum Punkt: Sie wollte mir weismachen „Die Telekom stellt unseren Vertrag um“ – von ISDN mit Internet (Call&Surf) in ALL-IP.  Ich entgegnete ihr, dass sie das sicher nicht ohne mein Einverständnis tun wird, immerhin haben wir einen Vertrag – was sie bestätigte. Dass der Neuvertrag mit einer Volumenbegrenzung einhergeht, hat sie natürlich nicht gesagt.

Mein klares Nein hat sie nicht davon abgehalten, mir noch zuzurufen, ich solle mich mal informieren – bevor ich das Telefonat abbrach.

Sie werden sicherlich in Kürze wieder anrufen. Ich werde dann etwas besser vorbereitet sein und mir die Vorteile erklären lassen…

bis zum Update
Euer Ted Arnhold

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